Ushuaia: „El fin del mundo“ – das Ende der Welt – rufen sie hier stolz. Und tatsächlich, hier ist man so ziemlich am Ende angelangt.
Es ist Hochsommer, doch Schnee, Regen und starker Wind wechseln sich ständig ab. Manchmal gelingt es der Sonne, für etwa 10 Minuten dazwischenzuhuschen, aber noch bevor man die Kapuze abgesetzt hat, regnet es schon wieder. Zum Glück nie lange. Danach ist es wieder grau. Und windig.
Busse fahren in Richtung des Feuerland-Nationalparks ab, Schiffe setzen Kurs auf die Antarktis, Flugzeuge starten mit Ziel Buenos Aires. Ushuaia ist eine Stadt zum Aufbrechen, nicht zum Verweilen.
Und genau das werden wir auch nicht tun. Noch ein paar Tage, dann lösen wir wieder die Leinen, weiter in Richtung Süden. Denn Ushuaia behauptet zwar, das Ende der Welt zu sein, ist es aber nicht.






