Mit grünen, gelben, roten oder violetten Schleiern tanzt das Nordlicht über den Himmel. Plötzlich ist es da, erst sanft, dann intensiv und kraftvoll. Wenige Sekunden später ist es wieder verschwunden. Oder doch nicht?
Das Nordlicht ist hypnotisch und berauschend. Wenn man es sieht, starrt man mit offenem Mund hin. Wenn man es nicht sieht, kann es einen nachts wachhalten, während man den Horizont nach einem Schimmer von Grün absucht.
Aurora Borealis: Teufelslicht?
In der Vergangenheit wurde die Aurora Borealis als schlechtes, teuflisches Zeichen angesehen, besonders wenn sie sich rot färbte. Einige glaubten, dass die – flache – Erde von einem Feuermeer umgeben sei, das das Land verschlingen würde. Andere meinten, brennende Fuchsschwänze am Himmel zu sehen.
Die Lichter entstehen in einer Höhe von 100 bis 250 km über der Erdoberfläche aus elektrisch geladenen Teilchen. Diese werden vom Sonnenwind getragen und von den magnetischen Nord- und Südpolen angezogen. In der Nähe der Pole kollidieren die elektrischen Teilchen mit Sauerstoff und Stickstoff. Das Ergebnis ist das magische, tanzende Licht, das wir Aurora Borealis nennen (oder Australis auf der Südhalbkugel).
Chancen, das Nordlicht zu sehen
Indem wir den Sonnenwind genau beobachten, erhalten wir einen Hinweis darauf, wie viele Teilchen aktiv sind und wie groß die Chance ist, das Nordlicht zu sehen. Während unserer Nordlicht-Reisen prüfen wir dies täglich und versuchen, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.
Doch natürlich bleibt es ein kapriziöses Phänomen, das schwer mit Sicherheit vorherzusagen ist – auch für Wissenschaftler. In jedem Fall ist die Region um Tromsø das Gebiet mit den meisten Nordlicht-Sichtungen in Europa. Deshalb beginnen wir unsere Suche dort.
Begleiten Sie uns auf unserer Jagd nach der berühmten Aurora Borealis?
Wir planen eine Nordlicht-Fotoreise (mit Workshop in Tromsø).
Möchten Sie unter den Ersten sein? Haben Sie Interesse? Lassen Sie es uns jetzt wissen.







