Die Küste und die Inseln Norwegens sind extrem fotogen. Das Meerwasser, das gegen die Felsen spritzt, die steil aufragenden Wände der Fjorde, die typischen roten Fischerhütten … Ein einzigartiger Ort, um mit Ihrer Kamera loszuziehen und die fantastischsten Fotos zu schießen. Hier sind 5 Tipps, um sie noch schöner zu machen.
1 Kennen Sie Ihre Kamera (und alle Knöpfe)
Zu wissen, wie Ihre Kamera funktioniert und was sie alles kann, ist die Basis für jedes gute Foto. Natürlich können Sie mit den Standardeinstellungen einer Kompaktkamera oder Ihres Mobiltelefons viele Glückstreffer landen – und nutzen Sie diese vor allem, wenn Sie wenig Zeit haben –, aber indem Sie selbst mit den Einstellungen für Blende, Verschlusszeit oder ISO-Wert experimentieren, holen Sie das Beste aus Ihrer Kamera heraus. Gehen Sie schon mal einen Tag lang „Tourist spielen“ mit Ihrer Kamera: Machen Sie einen Spaziergang durch die Auen, gehen Sie in den Wald oder in den Zoo (wochentags außerhalb der Ferienzeit) und probieren Sie so viele Einstellungen und Blickwinkel wie möglich aus.
2 Kaufen Sie eine Sonnenbrille für Ihr Objektiv
Genauso wie Sie Ihre Augen mit einer Sonnenbrille vor zu hellem Licht und Reflexionen schützen, können Sie auch für das Objektiv Ihrer Kamera einen Polarisationsfilter mitnehmen. Damit verhindern Sie, dass Teile Ihres Fotos durch zu helles Licht „ausfressen“, und es macht Ihr Foto ruhiger und angenehmer zu betrachten. Der Filter ist neben Sonnenlicht und Wasserreflexionen auch ein „Muss“ für Schneegebiete.
3 Schärfentiefe
Landschaftsfotos kommen oft am besten zur Geltung, wenn die Schärfe im Bild überall mehr oder weniger gleich ist. Das Foto wirkt dadurch ausgewogen, und man erlebt die gesamte Landschaft – anstatt dass das Auge auf eine einzige scharfe Stelle vor einem unscharfen Hintergrund gelenkt wird. Wählen Sie daher eine kleine Blende (das ist ein hoher f-Wert, zum Beispiel f11 oder f16). Dadurch gelangt weniger Licht in das Objektiv, sodass Sie Ihre Verschlusszeit etwas verlängern müssen, um dies zu kompensieren.
4 Suchen Sie nach Kontrasten
Das Interessante an einem Landschaftsfoto liegt oft im Kontrast. Kontrast können Sie ganz einfach erzeugen, indem Sie etwas im Vordergrund platzieren, zum Beispiel eine Felsformation, Ihre Schuhe, ein Boot oder einen Leuchtturm. Oder teilen Sie das Foto in Flächen auf, indem Sie die Küstenlinie (Land vs. Meer) oder den Horizont (Meer vs. Himmel) nutzen. Achten Sie jedoch darauf, dass der Horizont nicht schief verläuft … (späteres Begradigen mit einem Bildbearbeitungsprogramm ist zwar möglich, aber dabei verlieren Sie einen Teil Ihres Fotos).
5 Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt
Wenn Sie die Möglichkeit haben, ziehen Sie ganz früh los. Stellen Sie Ihren Wecker eine Stunde vor Sonnenaufgang, drehen Sie sich nicht noch einmal um, schnappen Sie sich Ihre Kamera und machen Sie sich auf den Weg. Vielleicht denken Sie, dass es vor Sonnenaufgang noch wenig zu fotografieren gibt, aber genau das ist der Moment des magischen blauen Lichts. Sie werden vom Effekt begeistert sein und sind auf jeden Fall rechtzeitig da, um den schönen Sonnenaufgang festzuhalten.
Doch verschlafen? Prüfen Sie, wann die Sonne untergeht, und suchen Sie sich mindestens eine halbe Stunde vorher einen guten Platz. Spielen Sie mit den Einstellungen Ihrer Kamera und halten Sie durch. Wenn die Sonne erst einmal hinter dem Horizont verschwunden ist, ist das Spektakel sicher noch nicht vorbei!
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Fotografieren auf den Lofoten und Vesterålen?
Folgende Fotoreisen sind für 2019 geplant:

Fotoreise Nordnorwegen

Segelexpedition Nordlicht-Fotografie

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