Lofoten
Die Lofoten: westliche Schwester der Ofoten, stolzer „Schutzwall“ Nordnorwegens, 3 Milliarden Jahre alt (kein Tippfehler). Die zerklüfteten Inseln der Lofoten gehören zu den ältesten Bergen der Welt. Und doch sind sie relativ unbekannt.
Die Lofoten wurden erst 2007 durch eine Brücke mit dem Festland verbunden. Doch schon vor Jahrhunderten lebten Fischer und Jäger in diesem Gebiet. Dank des Golfstroms ist das Klima hier relativ mild und es kommen viele Vögel vor.
Was die Lofoten vielleicht am meisten charakterisiert (abgesehen von den mächtigen Bergen), sind die Rorbuer, die typischen roten Holzhäuser und Fischerhütten. Neben den Hütten stehen oft endlose Gestelle, an denen der Kabeljau zum Trocknen hängt. Die Rorbuer stehen mit ihren „Beinen“ im Wasser, sodass die Fischer leicht mit ihren Booten längsseits kommen konnten, um ihren Fang des Tages an der Hütte abzuliefern.
Der Kabeljau hängt den ganzen Winter über an Gestellen an der frischen Luft zum Trocknen. Während unserer Segelreisen entlang der Lofoten und Vesterålen werden wir sicherlich einige Rorbuer und verschiedene Stockfischgestelle sehen. Einige Rorbuer können besichtigt werden und sind als Museum, Café oder Geschäft (oder alles gleichzeitig) eingerichtet.
